17. März 2017

Ablenkungsversuch mit persönlicher Diffamierung – Rückkehr zur Sachdebatte notwendig

Stellv. Fraktionsvorsitzender Markus Gleichmann

Der Vorwurf an den stellv. Fraktionsvorsitzenden Markus Gleichmann nichtöffentliche Dokumente für die Bürgerinnen und Bürger bereit gestellt zu haben, ist ein einfach zu durchschauender Ablenkungsversuch der Kreisverwaltung. 

„Ein juristisches Vorgehen gegen die Antworten und direkten Beschuldigungen gegen meine Person hätten zur Folge, dass die eigentliche Sachdebatte zu den skandalösen Vorgängen um die Verstrickungen zwischen der Landkreisverwaltung und dem Verein zur Förderung der Kinder-, Jugend-, Familien- und Altenhilfe im Saale-Holzland-Kreis in den Hintergrund und damit möglicherweise vertuscht werden würden. Das würde auch das Anliegen, warum der Abschlussbericht damals von unserer Fraktion veröffentlicht wurde konterkarieren.“ So der stellv. Fraktionsvorsitzende zu dem aktuellen Vorgang. „Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden nicht den juristischen Weg zu wählen, sondern den ganzen Vorgang zum nächsten Kreistag in Form einer sachlichen Debatte wieder in die Öffentlichkeit zu rücken.“ So Gleichmann weiter. Der Landrat des Saale-Holzland-Kreises Andreas Heller, hatte schon in der Debatte zur Versetzung der zuständigen Rechnungsprüferin auf die Frage des Fraktionsvorsitzenden Knuth Schurtzmann bestätigt, dass die im Bericht versprochene Abschlussprüfung der Ungereimtheiten des Jahres 2015, trotz Zusage, nicht erfolgt sind. 

„Aus meiner Sicht ist dieser direkte persönliche Angriff auf meine Person daher ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver. Warum der CDU-Fraktionsvorsitzende Herr Harald Kramer über den Umweg einer Anfrage an den Landrat, diese Attacke auslöst, lässt tief blicken“ meint Gleichmann zum Auslöser dieser Debatte. 

„Wir brauchen jetzt nicht den Streit auf persönlicher Ebene, sondern die lückenlose Aufklärung über den Umgang von Fördermitteln des Pseudo-Vereins der Verwaltung und dem eventuellen Schaden, der unserem Landkreis dadurch entstanden ist. Auch müssen persönliche Konsequenzen von den Verursachern dieses Eklats gezogen werden und da stehen natürlich prioritär der Landrat, der erste Beigeordnete Herr Dr. Möller und weitere ehemalige Vorstandsmitglieder, welche ebenfalls aus der Leitungsebene der Kreisverwaltung kommen, in der Pflicht.“ So Markus Gleichmann abschließend.