Den Wald und das Klima schützen

Regional, Regenerativ und Dezentral

DIE LINKE möchte eine möglichst ortsnahe Energiegewinnung. Dabei spielen erneuerbare Energien eine große Rolle, denn der Verbrauch von fossilen Brennstoffen ist ein Grund für den Klimawandel.

Wir sehen neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien vor allem Potential bei der Energieeinsparung.

Auch Windenergie ist Bestandteil einer ökologischen Energiewende, aber deren Ausbau muss ausgewogen erfolgen. Im Koalitionsvertrag hat Rot-Rot-Grün vereinbart, ein Prozent der Landesfläche für Windenergieanlagen auszuweisen. Denn das Ziel ist ab 2034, 100 Prozent des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien decken zu können.

Chancen und Risiken

Wie bei allen Änderungen, gibt es Chancen und Risiken. Doch eines scheint klar: Wenn wir jetzt nichts verändern, wird es für nachfolgende Generationen immer schwieriger, den menschengemachten Klimawandel zu verhindern bzw. abzuschwächen. Ein großes Risiko ist es, gerade jetzt dem Populismus zu verfallen. Es braucht tragfähige Lösungen.
Chancen bestehen auch im Bereich der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes. Viele Arbeitsplätze sind entstanden u.a. bei Silbitz-Guss im Saale-Holzland-Kreis. Das Unternehmen stellt die Turbinen für Windkraftanlagen her. Aber auch die Forschungen an Speichertechnologien u.a. im Frauenhofer-Institut in Hermsdorf bieten Entwicklungspotential.

Die Energiewende bietet zudem die Möglichkeit, zu steuern, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Wie andere Beispiele zeigen, profitieren schon jetzt viele Kommunen unter anderem von Windkraftanlagen. Doch dazu braucht es ein gemeinsames Vorgehen! Wir können die Zukunft unserer Region aktiv gestalten.

Winkraft Vorranggebiete

Eine große Diskussion tobt um das Thema Windkraft. Befürworter und Gegner stehen sich teilweise unversöhnlich gegenüber. Auch im südlichen Saale-Holzland-Kreis, insbesondere in der Region St. Gangloff/Weißenborn ist die Debatte groß.

Die Energiewende kommt vom Bund

Die Leitpolitik zur Energiewende wurde von der Bundesregierung und damit von der CDU/SPD beschlossen wurde. Die Landesregierung hat lediglich festgelegt, dass mindestens ein Prozent der Fläche Thüringens als Windvorranggebiet ausgewiesen wird, um eine “Zerspargelung” der Landschaft zu verhindern. Genehmigungen für Windkraftanlagen werden nach Bundesgesetzgebung erteilt.

Die konkrete Ausweisung der Gebiete nimmt unter diesen Maßgaben die regionale Planungsgemeinschaft Ostthüringen vor. Vorsitzende dieses Gremiums ist die Greizer Landrätin Frau Schweinsburg (CDU). Weitere stimmberechtigte Mitglieder sind die Landräte und Bürgermeister von Ober- und Mittelzentren der Planungsgemeinschaft. Für den SHK sind das unter anderem Herr Heller (CDU) und Herr Kieslich (CDU). Es war auch Frau Klotz (CDU), welche vom letzten Kreistag ebenfalls in das Gremium berufen wurde.

Jetzt so zu tun, als hätte die CDU mit den Windvorranggebieten und damit der Ausweisung von Waldflächen nichts zu tun, grenzt schon an politische Demenz.

Windvorranggebiete werden regional ausgewiesen

Die konkrete Ausweisung der Gebiete nimmt unter diesen Maßgaben die regionale Planungsgemeinschaft Ostthüringen vor. Vorsitzende dieses Gremiums ist die Greizer Landrätin Frau Schweinsburg (CDU). Weitere stimmberechtigte Mitglieder sind die Landräte und Bürgermeister von Ober- und Mittelzentren der Planungsgemeinschaft. Für den SHK sind das unter anderem Herr Heller (CDU), Herr Kieslich (CDU). Es war auch Frau Klotz (CDU), welche vom letzten Kreistag ebenfalls in das Gremium berufen wurde.

Jetzt so zu tun, als hätte die CDU mit den Windvorranggebieten und damit der Ausweisung von Waldflächen nichts zu tun, grenzt schon an politische Demenz.

Der Mix macht es

Wir brauchen einen Mix aus erneuerbaren Energien, welcher regional gewonnen und ohne große Stromtrassen den Bedarf decken kann. Die Wertschöpfung muss dabei in der Region bleiben. Es gibt gute Beispiele wie dies funktionieren kann. Totalverweigerung führt am Ende dazu, Prozesse nicht mehr beeinflussen zu können. Zumal eine Antwort gefunden werden muss, wie wir in Zukunft unseren Strombedarf decken wollen. Atomkraft gehört für DIE LINKE und mich auf keinen Fall als Option dazu. Denn dann müssten wir uns auch öffnen bei der Frage der aktuell laufenden Endlagersuche für den Atommüll. Das möchte niemand.

»Aber DIE LINKE will Windkraft im Wald«

Ich halte Windkraftanlagen im Wald generell für nicht erstrebenswert, aber unter Ausschluss aller anderen Möglichkeiten und unter Berücksichtigung aller rechtlicher und naturschutztechnischer Belange für alternativlos. Zudem kenne ich persönlich Beispiele u.a. in Franken. Die dortigen Waldgebiete mit Windkraftanlagen sehen aktuell besser aus als so manche Fichtenmonokultur in Thüringen. Hier gilt es auch den Waldumbau weiter fortzusetzen, der die Widerstandsfähigkeit des Waldes gegen die Trockenheit und den Borkenkäfer erhöht. Dazu dienen auch Gelder aus den Profiten der Windkraftanlagen.

Am 27. Oktober ist Landtagswahl

Es geht um die Zukunft Thüringens

Trotz schwieriger Ausgangsbedingungen 2014 hat die Rot-Rot-Grüne Landesregierung viele Projekte und Verbesserungen auf den Weg gebracht. Zwei beitragsfreie Kindergartenjahre, 3000 neue Lehrerinnen und Lehrer, Infrastrukturprojekte wie die Mitte-Deutschland-Schiene, 400 Millionen Euro Investitionen in Schulgebäude und Turnhallen, das Ende des Stellenabbaus bei der Thüringer Polizei und vieles Mehr konnte bei gleichzeitigem Schuldenabbau von rund einer Milliarde Euro realisiert werden.  Am 27. Oktober geht es darum, diese Erfolge zu sichern und weiterhin eine Politk für alle Menschen möglich zu machen. Deshalb werbe ich um Ihre Stimme für DIE LINKE und im Südlichen Saale-Holzland-Kreis (Wahlkreis 35) für mich.

Markus Gleichmann

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